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1, 2 oder 3 – das neue Punktesystem

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Seit dem 2014 ist ein neues Punktesystem der Flensburger Verkehrssünderdatei in Kraft. Das ehemalige „Verkehrszentralregister“ erhielt einen neuen Namen und heißt jetzt „Fahreignungsregister“. Mit dem neuen System werden insbesondere kleinere Verstöße wie Falschparken teurer.

Punktetacho - bei 8 Punkten wird der Führerschein eingezogen (Quelle: BMVI)
Punktetacho – bei 8 Punkten wird der Führerschein eingezogen (Quelle: BMVI)

Das neue System
Ziel des neuen Systems ist es, die Fahreignung derjenigen zu erfassen, die wiederholt gegen die Regeln verstoßen. Das neue Punktesystem soll klarer und verständlicher sein. Auch weiterhin erhält man für viele Verkehrsverstöße Punkte in Flensburg. Allerdings soll es nur noch Punkte für Verstöße geben, die die Verkehrssicherheit gefährden. D.h. für Verstöße die ein Bußgeld von mindestens 60 € nach sich ziehen bekommt man zwischen 1 und 3 Punkten (früher 1 bis 7 Punkte).
Bei einigen Verstößen wurde das Bußgeld daher angehoben, so dass es jetzt zum Beispiel für Telefonieren am Steuer, Fahren mit abgefahrenen Den Rest des Beitrags lesen »

10 Dinge an denen du erkennst, ob eine Fahrschule seriös ist

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Fahrschule Schwarz, LangenDie Suche nach der passenden Fahrschule kann ganz schön schwierig sein. Wie viele Fahrschulen gibt es in meiner Stadt? Wer bietet was zu welchem Preis an? Was brauche ich alles für den Führerschein? Wir geben dir 10 wichtige Tipps, die dir helfen die richtige Fahrschule für dich zu finden. 

1. Beratung
Zu Beginn willst du dir erst mal einen Überblick verschaffen und hast meistens nur eine grobe Vorstellung davon, was dich erwartet. Sind die Mitarbeiter freundlich und geduldig? Werden alle deine Fragen beantwortet? Bei einer guten Fahrschule wird man dich beraten und erklären, was auf dich zukommt und wie lange es dauern wird, den Den Rest des Beitrags lesen »

RICHTIG ODER FALSCH: Auf der Autobahn muss ich mindestens 60 km/h fahren.

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Geschwindigkeit auf der AutobahnFalsch. Es dürfen nur Fahrzeuge die Autobahn benutzen, die durch die Bauart bedingt schneller als 60 km/h fahren können. Bei schlechtem Wetter oder starkem Verkehr kann die Geschwindigkeit dann auch mal unter 60 km/h liegen. Prinzipiell darf man auf der Autobahn also auch langsamer fahren. Man darf aber durch seine Geschwindigkeit andere Fahrer nicht behindern oder gefährden.

Wie verhalte ich mich richtig gegenüber einer Kolonne?

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Wie verhalte ich mich richtig gegenüber einer Kolonne? Nicht nur Fahranfänger, auch routinierte Autofahren wissen oftmals nicht, wie sie sich gegenüber einer Kolonne verhalten müssen. Darf man überholen? Darf man sich zwischen den Fahrzeugen einfädeln?

Eine Kolonne, oder auch geschlossener Verband, erkennt man oftmals am einheitlichen Aussehen – z.B. Kolonnen von der Polizei. Ein anderes Erkennungsmerkmal ist die blaue Flagge, die die Fahrzeuge tragen. Das letzte Fahrzeug erkennt man einer grüne Flagge, am gelben Blinklicht oder einer Warntafel.

Eine Kolonne gilt als ein Fahrzeug. Dabei müssen mindestens drei Fahrzeuge hintereinander fahren. Dann ist es egal, welche Fahrzeuganzahl die Kolonne hat. Ob 3, 7 oder 13 Fahrzeuge – sie gelten im Verkehr immer als eins. Meistens  wird ab 15 Fahrzeugen eine neue Kolonne gebildet. Als geschlossener Verband dürfen Den Rest des Beitrags lesen »

Ready steady stop!

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BremswegDie Fragebögen sind immer voll mit Schildern, Zahlen und Formeln, die manchmal gar nicht so einfach zu merken und auseinander zuhalten sind. Wie ist das z.B. mit dem Bremsweg?

Der Bremsweg ist die Strecke, die von Beginn des Bremsens bis zum kompletten Stillstand des Fahrzeugs gebraucht wird. Das können einige Meter sein (eher unwahrscheinlich) oder auch hunderte Meter.

Die Formel die im Fragebogen abgefragt wird, ist eine Faustformel: Den Rest des Beitrags lesen »

Diese Gegenstände gehören im Winter in dein Auto

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Kratz kratz kratz: ein Eiskratzer gehört im Winter unbedingt ins Auto
Kratz kratz kratz: ein Eiskratzer gehört im Winter unbedingt ins Auto

Auch wenn die Tage noch warm sind, wird es nachts schon empfindlich kühl. Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt dein Auto für den Winter vorzubereiten. Neben einem gründlichen technischem Check und Winterreifen, erleichtern vor allem Kleinigkeiten das sichere Fahren.  Neben dem morgendlichen Freikratzen können auch längere Staus unter Umständen gefährlich für dich werden. Denn wenn du lange stehen musst, kann nicht die ganze Zeit der Motor laufen. Sonst löst sich der Stau auf und dein Benzi ist leer.

Der frühe Vogel sorgt schon im Herbst vor. Bevor der erste Schnee kommt, kannst du dein Auto schon mal mit den wichtigsten Gegenständen für die kalte Jahreszeit ausstatten:

Die Basics:

– Handschuhe
– Eiskratzer – gehört in jedes Auto, auch wenn ihr eine Abdeckfolie habt, die Seitenfenster müssen auch frei sein
– Anti-Frost-Spray oder die DIY-Variante: Wasserflasche mit Frostschutz drin – befreit die Scheibe schnell von Frost und man kratzt nicht so lange. Die Flasche kann im Auto liegen bleiben, aber bitte nicht trinken 😉
– Protipp: Handyladekabel für den Zigarettenanzünder
– Handbesen, um feinen Schnee abzukehren

Im Stau:
– ein Survivalpack für Staus im Winter: eine Packung Cracker oder Nüsse; eine warme Decke; Taschenlampe (auch eine gute Geschenkidee für den bestandenen Führerschein)

Cooler Ampelroboter regelt den Straßenverkehr

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roboter-regelt-den-verkehrWar das jetzt noch dunkelgelb oder schon rot? Wir sind uns selbst gegenüber da mal nicht so streng, es war sicherlich gelb und es hat eh keiner gesehen. Und wenn kein Rot-Blitzer reagiert hat, muss man auch nicht mit Konsequenzen rechnen.

Zum Glück kommt das Überfahren von roten Ampeln eher selten vor und bleibt meistens unfallfrei. Anders in Kinshasa. In der kongolesischen Hauptstadt kommt es immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen. Zum Teil weil Ampeln ignoriert werden oder einfach nicht so zuverlässig funktionieren, wie wir es gewohnt sind. Aber auch weil bei einige Hauptverkehrsstraßen die Schlaglöcher repariert wurden. Da man nun nicht mehr langsam um die Löcher herum manövrieren muss, brettern viele Autofahrer einfach über die Straße ohne auf andere Verkerhsteilnehmer zu achten.

Damit man sich wieder sicher auf der Straße bewegen kann, setzt die Verwaltung von Kinshasa auf Verkehrsroboter. Die großen Metallmänner sollen an Hauptverkehrspunkten den Verkehr regeln. Solarbetrieben und für den Nachtverkehr mit Infrarotsensoren ausgestattet piepsen, blinken und heben den Arm, wenn die Autos stoppen sollen. Die Idee klingt erstmal interessant, aber warum braucht es dafür Maschinen? Können das nicht, wie bei uns, einfach Polizisten übernehmen?

Kinshasa, mit über 9 Millionen Einwohnern, hat ein stark unterentwickeltes Verkehrssytem. Täglichen werden die Straßen von Staus lahmgelegt. Nur wenige Straßen sind geteert und einen halbwegs funktionierenden öffentlichen Nahverkehr gibt es ebenfalls nicht. Polizisten gehen in diesem Chaos daher nahezu unter.

Die Roboter können dank ihrer Größe die Rot-Grün-Phasen übersichtlicher steuern und haben Kameras eingebaut, die erkennen wann die Autos halten. Durch die integrierte Technik können auch Verkehrssünder leichter überführt werden. Die Kamerabilder werden live in die Verkehrszentrale übertragen, sodass Verstöße leichter geahndet werden können. Das sorgt dafür, dass Autofahrer sich eher an die Verkehrsregeln halten und auch Fußgänger sicher die Fahrbahn überqueren können.

Der solarbetriebene Verkehrsroboter ist eine Erfindung des kongolesischen Verbandes „Frauen in die Technologieberufe“. Drei Frauen haben die Roboter mit dem Ziel entwickelt, vor allem Kinder ein sicheres Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen. Im ganzen Kongo gibt gerade einmal 74 Ampeln, auf einer Fläche so groß wie Westeuropa. Doch die Ampeln funktionieren nur unzuverlässig, da es viele Stromausfälle gibt.

Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Verkehrsrowdys jetzt gezwungen sind ihre Strafen zu zahlen. Was in Deutschland durch die Städte und Gemeinden geregelt ist, ist im Kongo ein echtes Problem. Kaum jemand zahlt hier freiwillig das Bußgeld, die Konsequenzen scheinen gering.

Fun Fact: In einigen Teilen von Afrika heißen Ampeln nicht „traffic lights“ sondern „robots“.