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Wie du dich bei einem Unfall richtig verhälst
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Das Wichtigste ist auch das Schwierigste: ruhig bleiben. Leichter gesagt als getan. Gerade als Fahranfängerin oder Fahranfänger bist du vielleicht nervöser als erfahrene Verkehrsteilnehmer. Und auch wenn du gar nicht Schuld am Unfall bist, weißt du nicht unbedingt, was du als Nächstes tun sollst.
Bleib also ruhig und sichere als erstes die Unfallstelle. Tausch auf jeden Fall die Personalien aus und notiere das Kennzeichen. Lass dich auf keinen Fall unter Druck setzen oder mit der lahmen Ausrede „Ich geb dir einfach 200€, soviel ist da eh nicht passiert“ abspeisen.
Der tatsächliche Schaden kann z. B. von einem Gutachter beurteilt werden. Bei geringen Sachschäden (Lackkratzer, kleine Dellen) muß nicht zwingend die Polizei gerufen werden.
Wurde jemand verletzt? Dann unbedingt die Polizei rufen und gegebenfalls den Notarzt. Zwar klärt die Polizei die Schuldfrage nicht, aber Sie prüft wer welchen Verkehrsverstoß begangen hat. Hat der andere etwa ein Stoppschild überfahren? Oder die rote Ampel nicht beachtet?
Wer in welchem Umfang haftet klärt deine Versicherung oder ein Gericht. In deinem eigenen Interesse solltest du die Unfallsituation mit möglichst vielen Skizzen, Fotos, Handyvideos und auch Zeugenaussagen dokumentieren können. Manchmal ist es nämlich nötig, die Fahrzeuge z. B. aus einer Kreuzung zu entfernen, um den Verkehrsfluß wieder herzustellen. Dann helfen Dir nachher deine Notizen.
Trinkst du hart, nimm das Rad

Warum betrunken Fahrrad fahren den Führerschein kosten kann
Okay, wer Alkohol trinkt, sollte nicht Auto fahren. Logisch. Aber trotzdem muss man ja von der Party wieder nach Hause kommen. Da ist das Fahrrad das Verkehrsmittel der Wahl – geht schnell und die kühle Nachtluft macht wieder ein bisschen klar im Kopf.
Aber wenn jetzt trotzdem was passiert? Als Fahrradfahrer ist man doch fein raus, oder? Falsch! Wer denkt dass betrunken Rad fahren keine Konsequenzen hat, irrt. Auch wenn man den kleinen Kratzer am Nachbarsauto kaum sieht – wer mit 1,6 Promille oder mehr auf dem Rad erwischt wird, begeht eine Straftat. Obwohl man das Auto pflichtbewusst stehen gelassen hat, ist man bei diesem Promillepegel für sich und andere Verkehrsteilnehmer ein Risiko. Ab 1,6 Promille muss man sogar zur Medizinisch-Psychologischen Untersuchung, kurz MPU. Und wer dort durchfällt, verliert sogar seine Fahrerlaubnis.
Für Fahranfänger gilt in der Probezeit oder bis zum vollendenten Alter von 21 Jahren die 0,0-Promille-Regel und das Auto wird daher sowieso oftmals zu Hause gelassen. Dennoch ist es sicherer im Notfall Geschwister, Freunde oder Eltern aus dem Bett zu klingeln, anstatt den Führerschein zu riskieren. Selbst eine Taxifahrt ist günstiger, als eine MPU und eine erneute Führerscheinprüfung.
Darf ich bei Stau über den Seitenstreifen bis zur nächsten Ausfahrt fahren?
Nein! Der Seitenstreifen muss für Pannen und Unfälle freigehalten werden. Wer ihn trotzdem benutzt um schneller zu sein, muss mit 75 € Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen. Nur wenn die Spur extra freigegeben ist, darf sie auch benutzt werden. Dies geschieht entweder durch die Polizei oder durch eine zusätzliche Beschilderung.
Wer auffährt ist immer Schuld. Oder?
Das stimmt nicht immer. Zwar sollte man genug Abstand zwischen sich und dem vorderen Autos lassen, manchmal lässt sich ein Auffahrunfall trotzdem nicht vermeiden. Zum Beispiel wenn man (absichtlich) ausgebremst wird oder wenn der Vordermann rückwärtsfährt. Schwierig wird es hinterher, wenn man den ungewöhnlichen Fall beweisen muss. Beste Chancen hat man dann mit Aussagen von Zeugen, die den Vorfall bestätigen können.
Ich habe versehentlich ein parkendes Auto leicht gestreift. Reicht ein Zettel an der Windschutzscheibe?
Egal ob es nur ein kleiner Lackschaden oder eine winzige Delle ist: Einen schnell gekritzelten Zettel unter den Scheibenwischer klemmen reicht leider nicht.
Wer ein parkendes Fahrzeug anfährt, muss den Geschädigten informieren. Den der Zettel kann verloren gehen, daher muss man auf den Fahrer warten oder die Polizei verständigen. Die kommt entweder vorbei oder nimmt den Fall auf.
Wer nicht beim Fahrer oder bei der Polizei Bescheid gibt, begeht Unfallflucht! Diese Straftat kann zum Verlust des Versicherungsschutzes führen, also nicht schnell wegfahren und hoffen, dass es keiner gesehen hat.
Dürfen Radfahrer entgegen einer Einbahnstraße fahren?
Nur wenn unter dem roten Einfahrverbotsschild der Zusatz „Fahrrad frei“ angebracht ist. Radfahrer, die in eine Einbahnstraße ohne Zusatzschild fahren, müssen mit 20 Euro Strafe rechnen.
Apps – Gebrauchtwagen finden

Apps gibt’s ja mittlerweile für jede Lebenslage. Und auch im Bereich Auto und Fahren gibt es einige spannende Programme, die wir euch in nächster Zeit vorstellen werden.
Prüfung bestanden? Herzlichen Glückwunsch! Dann fehlt ja eigentlich nur noch ein eigenes Auto. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen? Die meisten werden sich erst Mal ins Familienauto setzen. Wer aber schon Geld zur Seite gelegt hat, kauft sich einen Gebrauchtwagen. Doch welche Marken und Modelle sind besonders zuverlässig und gibt es eigentlich Schäden, die bei einem Fahrzeugtyp immer wieder auftreten? Der Dekra Gebrauchtwagen Report listet in seiner App Mängelprofile für Gebrauchtwagen nach gefahrenen Kilometern auf. Mit welchen Problemen und Reparaturen muss nach 50.000, 100.000 oder 150.000 gefahrenen Kilometern gerechnet werden? Außerdem zeigt die App, wie gut sich bestimmte Fahrzeugteile bei der Langzeitnutzung halten. Praktisch ist die Darstellung der häufigsten drei Mängel des Fahrzeugtyps. So erhält man schnell einen Überblick, welche Reparaturen mal anfallen könnten, wie sicher der Wagen ist und bekommt eine Entscheidungshilfe beim Kauf.
Kosten: kostenlos
Positiv: gute Informationsquelle für einen ersten Überblick
Negativ: für mehr Details und ältere Modelle muss dann doch noch zusätzlich recherchiert werden
Außerdem: Die App gibt’s auch für Motorräder
Die App bei Google Play
Die App im App Store
BOOM!
Scheinbar kommt kein Actionfilm ohne explodierendes Auto aus. *gluckgluckgluck*, ein bisschen Benzin auf die Straße schütten, eine Zigarette oder ein Feuerzeug dazu werfen, et voilà: Das Auto explodiert dramatisch und gefährlich. Aber stimmt das wirklich?
Es stimmt zwar, dass Benzin brennt und sich Flammen besonders schnell ausbreiten, doch schon die Rauchbildung dauert 5 bis 10 Minuten. Aber reicht das tatsächlich schon für eine kinoreife Explosion?
Wer Physik langweilig findet, kann den Absatz überspringen. Wer auf der nächsten Party mit unnützem Wissen angeben will, liest weiter. Benzin kann nur explodieren, wenn ein Überdruck herrscht. Überdruck entsteht, wenn in einem Gefäß mehr Gas als Platz vorhanden ist. Im Fall vom Benzin bedeutet das: Verbranntes Benzin erzeugt Gas, dass sich immer weiter ausdehnt. Der Tank füllt sich solange mit Gas, bis kein Platz mehr vorhanden ist. Dann gibt’s nur noch eine Lösung: Raum schaffen. BOOM! Es kommt zur Explosion. (Das wäre mal ein höchst anschaulicher Versuch für den Physikunterricht. Sagt mal jemand Herr Volpert Bescheid!) Konstruktionsbedingt wird der Druck im Tank aber abgelassen, sobald es gefährlich wird. (Das Auto hätte sich wohl nie durchgesetzt, wenn man ständig Angst haben müsste, in die Luft zu fliegen – siehe Hindenburg.) So kann gar kein Überdruck entstehen. Kein Überdruck, keine Explosion.
Obwohl ein brennendes Auto ungefährlich ist, sollte ein Brand schnell gelöscht werden. Denn durch die Rauchentwicklung können andere Verkehrsteilnehmer abgelenkt werden und weitere Unfälle entstehen.
Ein Auto kann also brennen, aber nicht explodieren. Das ist erstmal eine gute Nachricht, denn so kann man sich einem brennenden Unfallwagen nähern um mit einem Feuerlöscher die Flammen zu ersticken und eingeschlossene Menschen retten (und hat auch gleich eine Gelegenheit seinen Erste-Hilfe-Kurs anzuwenden. Man muss ja alles positiv sehen).
Versicherungstechnisch ist noch interessant, dass nur durch Brände verursacht durch die Elektrik, von der Teilkasko übernommen werden. Wenn durch eine undichte Benzinleitung im Motorraum (merkt man am Benzingeruch IM Auto) ein Brand entsteht, zahlt die Versicherung nicht.
Also: Autos, auf die geschossen wird oder die angezündet werden, explodieren nicht – es sei denn sie haben Sprengstoff dabei (deshalb öfters mal die Handschuhfächer schauen).
Willkommen
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Herzlich Willkommen bei der Fahrschule Schwarz in Langen!

Seit 1986 (also schon über 30 Jahre) bilden wir Fahranfänger für das sichere Fahren im Straßenverkehr aus.
Wir bieten dir eine erstklassige Ausbildung in den Klassen B, BE, BF17, A, A1, A2 und AM. Bei uns stehen die qualitative Ausbildung und der Kundenservice im Vordergrund, aber das sagen ja viele. Wir laden dich ein, uns zu besuchen und dich von unseren Leistungen, Fahrzeugen und Lehrern zu überzeugen.
Fahren soll Spaß machen und wir möchten, dass du dich sicher und unfallfrei auf den Straßen bewegen kannst. Daher unterstützen wir dich engagiert beim Lernen, Anträge ausfüllen und bei den Prüfungen. Laut statistischer Erfassung sind unsere Ausbildungsergebnisse in der Theorie und Praxis überdurchschnittlich gut.
Sie haben den Führerschein schon in der Tasche, spielen aber mit dem Gedanken einen Motorradführerschein zu machen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir beraten Sie gerne.
Ihren Führerschein haben Sie vor vielen Jahren gemacht und sind seitdem kaum gefahren? Dann nehmen Sie doch ein paar Auffrischungsstunden und erneuern Sie ihre Fahrpraxis.
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Informiere dich unverbindlich auf unserer Homepage, rufe uns an oder komm direkt vorbei. Wenn du dich für unsere Fahrschule interessierst, komme einfach montags oder donnerstags ab 16:30 Uhr in den Schulungsraum. Du findest uns hinter dem Hallenbad/ in der Nähe des SSG-Sportplatzes an der Rechten Wiese 18. Eine vorherige Anmeldung und das Mitbringen von Unterlagen sind nicht nötig. Wir begleiten dich von der Anmeldung bis zur Prüfung und stehen dir auch darüber hinaus als kompetenter Ansprechpartner zur Seite.
Wir freuen uns auf dich! – Sabine und Hubert Hentschel
